Klimaschutz in Anwendung: Virtuelle Klimakonferenz

„Könnt ihr uns helfen, eine regionale Klimakonferenz überregional sichtbar zu machen?“ Aus dem Netzwerk Der Kongress tanzt entstand die Idee einer Online-Veranstaltung, die nicht nur fachlich überzeugt, sondern ein starkes Zeichen für Klimaschutz setzt.
Mit der gemeinsam konzipierten Online-Veranstaltung gelang es dann auch, ein hochaktuelles und zugleich ungewöhnliches Thema in die Gesamtkonferenz „RegioCop“ einzubringen, die vor Ort in Oberfranken stattfand. Durch das digitale Format konnte mit dem Theologen Prof. Ruben Zimmermann ein Referent gewonnen werden, der vor Ort nicht hätte teilnehmen können. Wir begleiteten dieses Projekt pro bono, da Klimaschutz unseren Werten entspricht und wir dies bewusst unterstützen wollten.
Kunde (pro Bono):
RegioCop 2025 Organisation
Eckdaten:
30 Teilnehmende, 2 Stunden, 1 Moderation, 2 Personen in der technischen Co-Moderation für Medien und Bildregie
Leistungsumfang:
- individuelle Konzeption
- Moderation
- Technische Begleitung während der Online-Veranstaltung
- Rahmenprogramm inklusive Bewegungspause
Eingesetzte Tools, Medien, Methoden:
- Videokonferenz: Zoom
- Interaktionstools: Mentimeter, TaskCards
- Methoden: Einzel- und Gruppenarbeit in Breakout-Sessions, Diskussion, Austauschrunden
Das Wichtigste auf den Punkt
Die Veranstaltung startete mit einer gemeinsamen Begrüßung durch Moderation und Gastgebende.
Den inhaltlichen Impuls setzte Prof. Ruben Zimmermann, der Kapitel aus seinem Essay aufgriff: „Warum weniger gut sein kann. Eine Ethik des Verzichts“. Dies verband ethische, gesellschaftliche und ökologische Fragen und öffnete einen spannenden Denkraum rund um bewussten Verzicht und Verantwortung im Kontext der Klimakrise.
Eine besondere 5-Minuten-Pause
In der 5-Minuten-Pause vor der Gruppenarbeit wurde ein kurzes Bewegungsangebot angeleitet. Die Teilnehmenden hatten die Wahl, entweder bewusst fünf Minuten abzuschalten oder sich kurz körperlich zu aktivieren. Für viele war dieses Angebot eine willkommene Abwechslung und sorgte für eine spürbare Auflockerung vor der intensiven Diskussionsrunde.
Gruppenarbeit mit freier Raumwahl
In anschließenden Breakout-Sessions vertieften die Teilnehmenden ihre Gedanken in kleinen Gruppen mit Reflexionsfragen. Sie wählten selbst einen thematischen Fokus – Konsumethik, Klimaethik oder Medizinethik – und entschieden sich aktiv für den entsprechenden Gruppenraum in Zoom. So konnten sie entsprechend ihrer persönlichen Interessen weiterdenken und diskutieren. Die Ergebnisse hielten die Gruppen anschließend auf digitalen Pinnwänden (TaskCards) fest.
Moderierte Diskussion
Nach der Gruppenarbeit ging es zurück ins Plenum, wo die Teilnehmenden in einer moderierten Diskussion mit dem Referenten ihre Reflexionen teilen konnten.
Eingerahmt wurde die Veranstaltung durch zwei Abfragen per Mentimeter – zu Beginn fragten wir, was Verzicht für die Teilnehmenden bedeutet. Und am Ende machten wir die Transformation sichtbar, indem wir fragten: „Verzicht bedeutet für mich jetzt: …“

Rückmeldung des Auftraggebers
„Vielen Dank an die Lindmanns für die wunderbare Zusammenarbeit! Die von Euch kuratierte Online-Veranstaltung im Rahmen des Konferenzprogramms der RegioCop in Bayreuth war ein echtes Highlight. Neben all der Professionalität in Sachen Technik und Moderation war es vor allem auch Eure Herzlichkeit und Euer Engagement für die Sache, die uns begeistert hat. Dass man zu einer großen Konferenz in Präsenz auch begleitende und quicklebendige Online-Veranstaltungen anbieten kann, war eine echte Entdeckung für uns. ”
Prof. Dr. Manfred Miosga, Sprecher der RegioCOP
Jürgen Harder (Pfarrer i.R), Mitglied des Steuerungskreises
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